Aktuelle Konzerte

Georg Friedrich Händel - Semele (Würzburger Hofmusik)

Konzerte:

in der Neubaukirche Würzburg
Sonntag, 25. Oktober 2020 um 17:00 Uhr
in der Neubaukirche Würzburg
Konzertkarten erhalten Sie neben den lokalen Vorverkaufsstellen in Würzburg jetzt auch online (zzgl. geringer Systemgebühr).
Plätze online reservieren für: Sonntag
Chor Flyer
Einmal pro Saison widmet sich der Monteverdichor Würzburg der barocken Pracht des deutschen Komponisten und Wahlengländers Georg Friedrich Händel. Im eigens zu diesem Anlass zusammengestellten Barockorchester finden sich Spezialisten, die sich auf die Musizierkunst dieser Zeit verstehen. Der barocke Mensch möchte glauben, dass sein Leben vorherbestimmt ist und er auf diese Vorbestimmung Einfluss nehmen kann. Zahlreiche Werke erzählen davon in unterschiedlichen Varianten. Immer scheitert der Mensch gegenüber der göttlichen Macht. So auch „Semele“ in Händels gleichnamigem Oratorium. Sie liebt den Göttervater Zeus, möchte unsterblich an seiner Seite wandeln. Als sie ihn herausfordert, sich ihr zu offenbaren, verbrennt sie in den flammenden Strahlen des Gottes. Aus ihrer Asche entsteigt Dionysos, der Gott des Rausches und der Ekstase. So endet das eigentliche Drama der Semele doch noch glücklich.„Semele“ ist mehr Oper als Oratorium mit seinem hymnischen Chorgesang, den kurzen Rezitativen und ausdrucksstarken Arien, um ein Kaleidoskop menschlicher Empfindungen zu entfalten. Händels Fähigkeit der differenzierten Personencharakteristik erstrahlt in lerchenähnlichem Trällergesang, im Freudenjubel, in traumversunkenen Melodiegirlanden sowie in gänzlich entrücktem Gesang. Begleitet von der Würzburger Hofmusik auf historichen Instrumenten verspricht der Monteverdichor unter Leitung von Matthias Beckert prunkvolle Barockmusik in festlichem Ambiente. Mit Anna Nesyba (Sopran), Johannes Euler (Altus), Oliver Kringel (Tenor) sowie Johannes Weinhuber (Bass) wurden wieder hochkarätige Solisten gewonnen. Konzertmeisterin ist die international renommierte Professorin für Barockvioline Dr. Pauline Nobes.