Luca Martin

Luca Martin studierte zunächst Violine und Komposition am Konservatorium seiner Heimatstadt Basel. Das anschließende Gesangsstudium führte ihn nach  Bologna zu dem italienischen Tenor Gianni Raimondi und an die Musikhochschule Köln zu der Sopranistin Monica Pick-Hieronimi.

Sein Debüt als Opernsänger erfolgte an der Oper der Stadt Köln in Verdis Oper "Macbeth".

Luca Martin gehörte mehrere Jahre dem Ensemble des Theater Bielefeld an, wo er sich wichtige Partien seines Fachs sang u.a. Tamino aus: "Die Zauberflöte", Idomeneo aus der gleichnamigen Oper, Alfredo aus: "La Traviata", Lenski aus: "Eugen Onegin", Duca di Mantova aus: "Rigoletto", Don José aus: "Carmen", Hoffmann aus: "Les contes d’Hoffmann", Alwa aus: "Lulu", Max aus: "Der Freischütz", Werther aus der gleichnamigen Oper, Walther von Stolzing aus: "Die Meistersinger von Nürnberg", Erik aus: "Der fliegende Holländer", Faust aus: "Margarethe"; aber auch Unbekanntes wie die Tenorhauptpartie Johannes in der szenischen Umsetzung (!) des Oratoriums „Das Buch mit sieben Siegeln“ von Franz Schmidt oder den Golo in der Oper "Genoveva" von Robert Schumann erarbeitete.

Gastauftritte führten Luca Martin an die Deutsche Oper am Rhein nach Düsseldorf, an die Oper der Stadt Köln sowie an das Nationaltheater Mannheim, Theater Dortmund, Staatstheater Oldenburg, Theater Würzburg. Im Konzerthaus in Wien sang Luca Martin mit dem Bruckner Orchester Linz Beethovens 9. Sinfonie. Währende des Budapester Frühlingsfestivals sang er die "Winterreise" von Franz Schubert in der komponierten Interpretation von Hans Zender. Dieselbe Fassung interpretierte er mit dem Kitchener-Waterloo Sinfonieorchester in Kanada.

In Bielefeld ist Luca Martin zurzeit in der deutschen Erstaufführung der tschechischen Oper "Der Sturm" von Zdenek Fibich zu hören.