aktuelles Projekt

Franz Liszt: "Christus" (1751)

Konzerte:
Samstag, 14. Mai 2011 um 20:00 Uhr
in der Neubaukirche Würzburg
Sonntag, 15. Mai 2011 um 18:00 Uhr
in der Neubaukirche Würzburg
Chor Flyer

Die Geburt, das Wirken und die Passion Christi, hat Franz Liszt (1811-1886) in einem monumentalen Oratorium vertont, an dem er über zwanzig Jahre arbeitete. Das Oratorium "Christus" gilt als eines der bedeutendsten Oratorien des 19. Jahrhunderts und berührt mit gregorianischen Motiven und farbigen, expressiv romantischen Klängen. 

Für die Komposition wählte Franz Liszt vierzehn Szenen aus der Heilsgeschichte, die er als sinfonische Dichtungen formte. Im Zentrum des Oratorium steht das "Vater Unser" und die Vertonung der "Seligpreisungen". Christus, dargestellt durch die Stimme des Baritonsolisten, singt die Worte der Bergpredigt, der Rede der wahren Gerechtigkeit. In dieser will er jene Menschen trösten , welche im irdischen Leben Leid erfahren.

Der Monteverdichor Würzburg singt das Werk am 14. und 15. Mai 2011 - dem Tag der feierlichen Seligsprechung des Würzburger Priesters Georg Häfner - und widmete das Werk dem Würzburger Märtyrer, der im Konzentrationslager Dachau sein Leben für den Glauben und der Nächstenliebe gab. Bereits im Jahr 2010 hat der Monteverdichor Würzburg Pfarrer Georg Häfner und Pater Engelmar Unzeitig „Die Seligpreisungen“ von César Franck gewidmet.

Franz Liszt "Christus" erlebte 1873 in Weimar unter Liszts Leitung seine vollständige Uraufführung. Franz Liszts "Christus" erlebte 1873 in Weimar unter Leitung des Komponisten seine vollständige Uraufführung. Im Liszt-Jahr 2011 erklingt es unter dem Dirigat von Matthias Beckert zusammen mit der Thüringen Philharmonie und hochkarätigen Solisten in Würzburg.

Video vom Konzertabend: