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Antonín Dvorák: "Stabat mater" für Soli, Chor und Orchester, op. 58 (1877)

Konzerte:
Samstag, 09. Februar 2008 um 20:00 Uhr
in der Neubaukirche Würzburg
Sonntag, 10. Februar 2008 um 17:00 Uhr
in der Neubaukirche Würzburg

Pressestimmen: Wenn das "Amen" an Verdi erinnert

Liveaufnahme:  CD Bestellung

Der Ökumenische Hochschulchor, erst kürzlich für "seine Konzerte auf hohem Niveau" mit der Kulturmedaille der Stadt Würzburg ausgezeichnet, präsentiert am Samstag, den 9. Februar 2008 um 20 Uhr und am Sonntag, den 10. Februar 2008 um 17.00 Uhr in der Neubaukirche Antonín Dvoráks (1841-1904) berühmtes "Stabat mater" für Soli, Chor und großes Orchester.

Nach dem Verlust von drei Kindern durch Krankheit und Unfälle, suchte Dvorák Zuflucht in der Religion. Mit dem im Herbst 1877 vollendeten "Stabat mater" knüpfte er an die klassische Oratorienform an. Im spätromantischen Stil schuf er eines der größten tschechischen Werke der Kirchenmusik, das im Sinne der nationalen Schule einen "slawischen Akzent" hat. Mit den gewaltigen Dimensionen seiner zehn Nummern für Soli, Chor und Orchester bildet es zudem einen Höhepunkt in Dvoráks vokalem Schaffen. DieUraufführung des "Stabat Mater" fand im Dezember 1880 in Prag statt, die zweite Aufführung leitete Leo Janácìk.
Nachdem das Werk in ganz Europa Verbreitung gefunden hatte, kam es 1883 erstmalig in der Royal Albert Hall dem Londoner Publikum zu Gehör. Der Erfolg dieses Konzerts war gewaltig. Es folgte die Einladung aus London, selbst eine Wiederholung des Konzerts im März 1884 zu dirigieren. Dies wurde zum bis dahin größten Triumph des Komponisten. Als "musical hero of the hour" bezeichnete ihn die Times, und noch größer als die Begeisterung der Rezensenten war die des Konzertpublikums.

Als Solisten für unsere Würzburger Aufführung konnten Lydia Zborschil (Stuttgart), Kathrin Hildebrandt (Braunschweig), Robert Morvai (Stuttgart) und Thomas Hamberger (München) gewonnen werden. Es spielt die Mainphilharmonie unter der Leitung von Matthias Beckert.


Video vom Konzertabend: