Auszeichnung des Monteverdichors mit dem Förderpeis für Musik der Keck-Köppe-Stiftung

Bericht: Sonderkonzert A Cappella

Er gab der Preisverleihung in der Würzburger Neubaukirche einen würdigen musikalischen Rahmen und ist gleichzeitig der zweite Träger des Förderpreises für Musik, den der Universitätsbund aus der Keck-Köppe-Stiftung verlieh: Der Monteverdichor, seit längerem musikalisches Aushängeschild der Uni Würzburg, wurde mit dem mit 5000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Den mit 25 000 Euro dotierten Forschungsförderpreis der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp erhielt Professor Frank Schwab vom Institut Mensch-Computer-Medien der Uni Würzburg. Er befasst sich in seinem Forschungsprojekt aus psychologischer Sicht mit den Folgen des Umgangs mit mobilen Medien wie Smartphones oder Tablet-Computern.

Die Sänger des Kammerchors des Monteverdichors bedankten sich auf ihre Weise für die Auszeichnung: Mit einem Sonderkonzert begleiteten sie die Preisverleihung. Bei dem Querschnitt durch mehrere Jahrhunderte europäischer Chormusik, von der Renaissance bis in die Moderne, stellten sie ihre Leistungsfähigkeit und große Bandbreite unter Beweis.

Der Kammerchor unter der Leitung von Professor Matthias Beckert ließ 2013 mit zwei ersten Plätzen beim Bayerischen Chorwettbewerb in München aufhorchen, im vergangenen Jahr folgte der erste Preis beim renommierten Deutschen Chorwettbewerb in Weimar. Damit gehört der Chor, der sich überwiegend aus Studenten zusammensetzt, zu den Spitzenchören in Deutschland. Seit der Gründung 1998 gibt er jährlich mehrere öffentliche Auftritte, darunter auch Würzburger Erstaufführungen und in originalgetreuer, historischer Aufführungspraxis. Der Vorsitzende des Universitätsbundes, David Brandstätter, lobte die „überragende Nachwuchsarbeit“ und das „hohe Engagement“ der meist jungen Sänger, trotz einer häufig wechselnden Besetzung.

Der Unibund unterstützt als Förderverein Forschung und Lehre an der Uni und hat das Ziel, ihre Arbeit öffentlich bekannter zu machen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: Mainpost vom 14.04.2015
Autor: Christian Ammon