Stärkende Kraft und Hoffnung

Zeitungsbericht: Karol Szymanowski: "Stabat Mater" Francis Poulenc: "Stabat Mater" Lili Boulanger: "Psalm 130"

„Das Stabat mater dolorosa ist ein sehr inniges Werk“, schwärmt Matthias Beckert, Leiter und Dirigent des Monteverdichors Würzburg. „Es gibt allen Menschen in jeglicher Situation Kraft und Hoffnung.“ Erleben kann das Publikum seine Wirkung bereits in Kürze: Schon Ende Februar setzen die Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb und Träger der Kulturmedaille der Stadt Würzburg gemeinsam mit namhaften Solisten, die auf großen deutschen Bühnen wie der Berliner Philharmonie singen, und der traditionsreichen Vogtland Philharmonie ihre Reihe der Würzburger Erstaufführungen fort. Und diesmal kommen neben Francis Poulencs „Sept Répons des Ténèbres” und Lili Boulangers „130 Psalm“ gleich zwei beachtenswerte Versionen des „Stabat Mater“ aus dem 20. Jarhundert von Karol Szymanowski und Francis Poulenc zur Aufführung. „Von der Renaissance bis in das ausgehende 20. Jahrhundert hat die Textvorlage aus dem Mittelalter, welches Maria in ihren Schmerzen am Kreuz Jesu besingt, viele Komponisten angeregt“, weiß Beckert zu berichten. Die erste bekannte mehrstimmigeVertonung erklang bereits um 1480. Szymanowksi, der zu den erfolgreichsten polnischen Komponisten zählt, und Poulenc, der für seine typisch französische Klangsprache berühmt ist, setzen diese Tradition fort. Umgesetzt haben beide das Passionsgedicht allerdings ganz unterschiedlich. Ergreifend, so ist Beckert überzeugt, seien beide jedoch allemal.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: Leporello vom 2/2012
Autor: Nicole Oppelt